Kiss Kiss Bang Bang
Mit Val Kilmer als schwuler Detektiv, Robert Downey Jr. als vom Pech verfolgter Kleinganove und Denise Richards als glücklosem L.A.-Girl hat, feiert der Film den surrealen Moment als schlechten Tag mit Happy End.
Mit Val Kilmer als schwuler Detektiv, Robert Downey Jr. als vom Pech verfolgter Kleinganove und Denise Richards als glücklosem L.A.-Girl hat, feiert der Film den surrealen Moment als schlechten Tag mit Happy End.
Eigentlich wollte der New Yorker Harry (Robert Downey Jr.) ja nur in Ruhe weiter vor der Polizei flüchten, als er auf der Suche nach einem Versteck unversehens in ein Film-Casting gerät und dort für die Rolle eines Kriminellen vorsprechen soll, für die er engagiert wird noch bevor er ahnt was überhaupt passiert ist. Und schon ist er mittendrin in einer Poolparty des Produzenten im feudalen LA, lernt seinen Rollencoach Perry kennen und verliebt sich in die angehende Schauspielerin Harmony.
Wer es bis zu dieser Minute noch nicht geahnt hat, Kiss Kiss Bang Bang ist ein Film der sich überschlagenden Ereignisse. Als nächstes nämlich beobachten Harry und Perry einen Mord, Harmonys Schwester wird Opfer eines Verbrechens, und Harry wird engagiert um den Fall aufzuklären, wonach er Mordopfer Nummer 1 plötzlich in seiner Dusche liegend findet wie auch die unter seinem Bett versteckte Waffe, kurz bevor die Polizei auftaucht.
Mit reichlich Irrungen und Wirrungen ergeben dann aber doch alle ineinander verhedderten Story-Fäden ein nachvollziehbares Muster, und werden von Harry für den Zuschauer dokumentarisch in Szene gesetzt. Doch so durchdacht das Drehbuch auch ist, in der großartigen Darstellung der drei Hauptakteure wird sein Plot zur Nebensache. Hin und wieder ertappt man sich sogar dabei das alles für bare Münze zu nehmen, was Harry, Perry und Harmony, bzw. Robert, Val und Denis da so passiert. Bis zum Abspann jedenfalls gibt es eine Menge zu lachen, und Kiss Kiss Bang Bang stellt sich als genau die schräge Gauner-Komödie heraus die bereits der Titel vermuten ließ. Einzig zu bemängeln sind die nicht vorhandenen Extras auf der DVD, deren Filminhalt dafür doch reichlich Stoff geboten haben sollte. Was ist bloß aus den guten alten Outtakes und Gags vom Dreh geworden?
Weitere Informationen unter: http://wwws.warnerbros.de/kisskissbangbang
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