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Stichwörter: Chris CornellCarry On
Tuesday, 3. July 2007

Chris Cornell

Chris Cornell ist "die mit Abstand treibendste Rock'n'roll-Kraft, die aus der Grunge-Revolution der frühen Neunziger hevorgegangen ist.


Mit seinem 12. Platz noch vor Gesangsikonen wie David Bowie, Steven Tyler und Bruce Springsteen in der von MTV präsentierten „22 Greatest Voices in Music“-Rangliste vertreten, wurde Chris Cornell, die Stimme von wegweisenden Bands wie Soundgarden, Audioslave und Temple of the Dog, nicht ohne Grund bereits als „die mit Abstand treibendste Rock’n’roll-Kraft, die aus der Grunge-Revolution der frühen Neunziger hervorgegangen ist“, beschrieben. Zwei Grammys hat er bereits in Empfang nehmen können, weltweit über 20 Millionen Alben verkauft –, und dazu hat er bereits etlichen anderen Künstlern zu einem erfolgreichen Karrierestart verholfen. Mit seinem neuen Soloalbum „Carry On“ (Suretone/Interscope), das hierzulande am 29. Juni erschienen ist, wird der umtriebige Cornell wiederum klangliches Neuland betreten.

Ohne abergläubisch klingen zu wollen, verspricht dieses insgesamt 13. Album seiner Karriere vor allem eines: Cornell wird seine Ausnahmestellung als unkonventioneller und risikofreudiger Rockprotagonist noch weiter festigen.

Die insgesamt 14 Stücke des kommenden Albums vereinen so unterschiedliche Höhepunkte wie das zwischen Blues- und Soul-Anflügen oszillierende „Safe and Sound“, das psychedelisch angehauchte „Scar On The Sky“, den in Country-Gefilde aufbrechenden Song „Finally Forever“, oder aber einen Lobgesang auf die Standhaftigkeit („Disappearing Act“) bzw. eine überraschend schleppende Coverversion von Michael Jacksons „Billy Jean“, womit Cornell diesem Klassiker der Popgeschichte ein gänzlich neues Feeling verpasst. Während auf Tracks wie „Ghost“, „Arms Around Your Love“ und „She’ll Never Be Your Man“ Cornells introspektive Seite sichtbar wird, liefert er mit „Killing Birds“ und der „Silence the Voices“-Hymne eindrucksvolle Alternative-Rock-Experimente ab. Letztlich sind es härtere Nummern wie „No Such Thing“, „Poison Eye“ oder auch das weit ausholende „Your Soul Today“, bei denen insbesondere treue Fans von Soundgarden und Audioslave auf ihre Kosten kommen werden.

 

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Und schließlich wird auf „Carry On“ auch sein europaweiter Top-10-Hit „You Know My Name“ enthalten sein, der als Titelsong des letzten James-Bond-Films „Casino Royale“ fungiert hat und nunmehr erstmalig auf einem Album erscheinen wird. Cornell hatte den Song gemeinsam mit dem Bond-Komponisten David Arnold exklusiv für den Film geschrieben und eingesungen.


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